Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Bandscheibendegeneration von Kremser Forschern entwickelt
13.04.2017

Ersatz für die Bandscheibe von Kremser Forschern entwickelt

Das „Biotechnologische Nucleus Implantat zur Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe“ von Axel Krabler und Dr. Christian Burgard von der 3D Spine Matrix Biotechnologie GmbH im Bezirk Krems basiert auf einer bewährten 3-dimensionalen Kollagen Matrix. Im RIZ Krems wird ein biologisches Implantat (Nukleus Replace System – NuReS) zum Ersatz des inneren Gallertkerns der Bandscheibe entwickelt, um die Beweglichkeit zu erhalten und Schmerzen nach einem Prolaps zu reduzieren. Das Implantat wird als Medizinprodukt Klasse III zugelassen und stellt eine neue Herangehensweise an die Behandlung von Bandscheibendegenerationen dar. 

Für ihre Forschungsergebnisse haben sie den RIZ Ideen- und Gründerpreis des Landes Niederösterreich erhalten, der mit 6.000 Euro dotiert ist.


Gutes Arbeitsumfeld am Technopol Krems

„Wir hoffen, dass die körper­eigenen Zellen wieder in die Wirbelsäule einwandern und die Bandscheibe vollständig regenerieren“, so Axel Krabler. Ein chinesischer Investor ist bereits mit an Bord, der zu einem späteren Zeitpunkt auch dazu in der Lage wäre, Kollagen in größeren Mengen herzustellen. Falls der große Durchbruch in naher Zukunft gelingt, gehört ein Teil des Erfolgs jedenfalls der Stadt Krems und dem RIZ, da die Forscher hier am Technopol Krems ein Umfeld vorfinden „in dem man laut Krabler gut arbeiten kann“.
Die beiden Unternehmer präsentierten ihr innovatives Produkt am Unternehmensstandort im RIZ Krems und beeindruckten damit die Stadträte Erwin Krammer und Dr. Wolfgang Chaloupek sowie Dr. Matthias Slatner von der Wirtschaftsservicestelle Krems.