Technopol Tulln
Internationales Zentrum für natürliche Ressourcen und biobasierte Technologien

Technopol Tulln

Mit mehr als 900 F&E Arbeitsplätzen zählt der Technopol Tulln zu den international anerkanntesten Forschungszentren im Bereich Agrar- und Umweltbiotechnologie. Seine Technologieschwerpunkte sind: Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Umweltbiotechnologie, nachhaltige Nutzung biologischer Ressourcen, Holz- und Naturfasertechnologien und bioaktive Substanzen.

Der Technopol Tulln schafft mit seinem Standort und seinem vielfältigen Angebot die idealen Voraussetzungen für verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die natürliche Ressourcen und biobasierte Technologien im Fokus haben.

Unsere Technologiefelder

  • Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit
  • Nachhaltige Nutzung biologischer Ressourcen
  • Bioaktive Substanzen
  • Umweltbiotechnologie
  • Holz- und Naturfasertechnologien

Nützen Sie die Vorteile des Technopol Tulln!

Wir verfügen über ein großzügiges Flächenangebot, exklusive Ausstattung und eine Top-Infrastruktur:

  • Wir stellen Start-up Unternehmen maßgeschneiderte Büro- und Laborflächen zur Verfügung
  • Wir besitzen ausreichend Flächenreserven und aufgeschlossene Grundstücke für zukünftige Betriebsansiedlungen

 

Der Technopol Tulln in Zahlen

Was ist ein Technopol?

Technopole sind Zentren, die Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft an einem Standort Synergien schaffen lassen. Sie sind gezielt um Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen angesiedelt und nützen die idealen Standortbedingungen sowie technisch-wissenschaftlichen Voraussetzungen. Dadurch und durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen starke und zukunftsorientierte Partnerschaften sowie neue wirtschaftliche Impulse.

Ausbildung, Forschung und Wirtschaft am Technopol Tulln

Fachhochschule Wiener Neustadt am Campus Tulln
Neben mathematischen, physikalischen und statistischen Grundlagen werden im Studiengang "Biotechnische Verfahren" auch Management-Grundkenntnisse vermittelt. Das Bachelorstudium dauert sechs Semester und das anschließende Masterstudium vier Semester. Das vierte bzw. sechste Semester sind für Bachelor- bzw. Masterarbeiten vorgesehen, die zur Gänze in Unternehmen verbracht werden können. Die FH ExpertInnen und Labors stehen den Unternehmen aber auch für Forschungskooperationen und für die Entwicklung analytischer Methoden zur Verfügung.

Landwirtschaftliche Fachschule
Für die theoretische und praktische Ausbildung sowie für das Versuchswesen hat die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln folgende Lehrbetriebseinrichtungen und Lehrwerkstätten: 

  • Fest- und Flüssigbrennstoffversuchsheizhaus 
  • Pelletier- und Brikettierlabor 
  • Pflanzenölherstellungslabor 
  • Demonstrations- und Übungsräume für erneuerbare Energieanlagen 
  • Maschinen und Geräte für die Land- und Kommunaltechnik

Weiterführende Information zu Ausbildungen in Niederösterreich finden Sie unter NÖ Forschung & Bildung  NFB.

Assoziierte Forschungszentren am Technopol Tulln:

AIT Austrian Institute of Technology
Seit 2011 ist mit Eröffnung des neuen Universitäts- und Forschungszentrums (UFT) auch das AIT mit dem Department Health & Environment am Standort Tulln vertreten. Ziel der Forschungsaktivitäten in Tulln ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen zu leisten und das Wachstum von Nutzpflanzen zu beschleunigen und ihre Widerstandskraft gegen Stress, Trockenheit oder Schädlinge zu steigern. Mit dem Aufbau eines eigenen Genressourcenzentrums und umfangreichen Untersuchungen zu Pflanzen und deren Mikroorganismen ist AIT national wie international ein wichtiger Impulsgeber auf dem Gebiet der DNA-basierten Pflanzenzucht. Mit Hilfe neuartiger Analysen untersuchen AIT-WissenschafterInnen nützliche Mikroorganismen (Endophyten). Basierend auf diesem Wissen können Endophyten das Wachstum von Nutzpflanzen gezielt fördern und zur Bekämpfung von Pathogenen eingesetzt werden.

Universität für Bodenkultur (BOKU)
Die Universität für Bodenkultur Wien betreibt im Rahmen der wissenschaftlichen Initiative "Bioresources and Technologies" (BiRT) am Standort Tulln sowohl Grundlagenforschung als auch praxisorientierte Technologieentwicklung. Seit 2011 ist die Universität für Bodenkultur am Standort Tulln in zwei Gebäuden vertreten. Die Nähe zur Fachhochschule, zum IFA-Tulln und zum TFZ Tulln ermöglichen Synergien und interdisziplinären Austausch. Der Schwerpunkt liegt auf der Forschung, die modernen Laboratorien werden jedoch auch für Übungen besonders für Master und PhD Lehrgänge genutzt.

BOKU - Interuniversitäres Department  für Agrarbiotechnologie IFA Tulln
Das IFA-Tulln wurde 1994 als unabhängiges Forschungsinstitut für landwirtschaftliche Biotechnologie von der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien gegründet. Seit 2004 ist es als Department der BOKU geführt. Die Forschungsbereiche reichen von der Molekularbiologie bis zur Umwelt-verfahrenstechnik, der Entwicklung von Biopolymeren und innovativer Analyseverfahren bis zu neuen, innovativen Methoden für die Pflanzen- und Tierzüchtung. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt in der Neuentwicklung der chemischen Analytik für den Lebensmittel- und Trinkwasserbereich.

K-Zentren
Wood K plus
Bioenergy2020+ 
ACIB 
FFoQSI

Christian Doppler Labor für Mykotoxinmetabolismus
Schimmelpilze stellen sowohl für Nahrungs-, als auch Futtermittel ein großes Problem dar. Ziel des sieben jährigen Forschungsprojektes ist es, die Verstoffwechslung von Mykotoxinen in pflanzlichen, tierischen und mikrobiellen Organismen zu studieren. Besonderes Augenmerk wird auf die Bildung von konjugierten und gebundenen Mykotoxinen nach Infektion von Nutzpflanzen wie Mais oder Weizen gerichtet. Diese „maskierten“ Mykotoxine sind weitgehend unerforscht, können aber zur Gesamtbelastung von Nahrung und Futter mit Mykotoxinen beitragen. Das Labor wird in Kooperation mit Unternehmen betrieben. So ist z.B. der österreichische Futtermittelzusatzstoff Produzent BIOMIN Firmenpartner im Christian Doppler Labor für Mykotoxin-Metabolismus.

TFZ - Technologie- und Forschungszentrum Tulln
Das Technologie- und Forschungszentrum Tulln ist eine Spezialimmobilie, die forschungs- und technologieorientierten Unternehmen Labor- und Büroflächen, diverse Spezialausstattungen (z.B. ein Lösungsmittellager) und modernste Klima- und Abluftsysteme zur Verfügung stellt. Im Jahr 2005 wurde der erste Bauteil des TFZ Tulln errichtet und bereits 2008 mit der 2. Ausbaustufe begonnen. Aufgrund des ständig steigenden Platzbedarfs wurde das TFZ 2014 erneut erweitert. Es bietet nun in insgesamt 3 Objekten 5.500m² vermietbare Labor- und Bürofläche sowie 200 hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Unternehmen am Technopol Tulln:

Acticell 
Acticell ist ein Forschungs- und Technologie-Start-up, das sich auf den Bereich Cellulose-Chemie, und hier vor allem auf die Textilindustrie, spezialisiert hat. Das Unternehmen ist ein Spin-off der Universität Innsbruck und wurde im Frühjahr 2014 gegründet. Eine patentierte Technologie zum umweltfreundlichen Bleichen von Jeans ist bereits marktreif. Mit Acticell kann das lebensgefährliche Sandstrahlen und das umweltschädliche Kaliumpermanganat in der Jeansbleiche ersetzt werden. 

ARIC/AGRANA
Das Agrana Research & Innovation Center nimmt die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Agrana-Gruppe wahr und setzt folgende Schwerpunkte: Biotechnologie (mikrobiologische Qualitätskontrolle), Stärke (Entwicklung von speziellen Kohlenhydraten), Zucker und Frucht.

Bioblo
Die Bioblo Spielwaren GmbH hat sich auf die Nutzung innovativer Bio-Werkstoffe für den Spielwarenbereich spezialisiert. Das erste Produkt, das in diesem Zusammenhang zur Marktreife gebracht wurde, ist der Bioblo® Spiel- und Konstruktionsbaustein.

bio-ferm GmbH
Die bio-ferm Biotechnologische Entwicklung und Produktion GmbH wurde 2004 als Start-up der Universität für Bodenkultur (Wien) gegründet. Gemeinsam mit ihrer Forschungs-Unit in Konstanz arbeitet das Unternehmen an der internationalen Registrierung und Vermarktung von innovativen biotechnologischen Pflanzenschutzmitteln.

BIOMIN® Research Center (BRC)
BIOMIN entwickelt und produziert Futtermittelzusätze, Vormischungen und bietet Dienstleistungen an, um die Tiergesundheit zu verbessern und die Leistung der Tiere auf natürliche und wirtschaftliche Art und Weise zu steigern. Mehr als 100 ForscherInnen, davon 80 im BRC, betreiben anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Fermentation, Analytik, Tierernährung und Veterinärmedizin.

Croma Pharma GmbH 
Die CROMA-Forschung arbeitet an maßgeschneiderten Hyaluronsäure-basierten Molekülen für unterschiedliche medizinische und ästhetische Anwendungen.

DxC Technology 
DxC Technology ist ein Spin-off des Forschungsunternehmens AIT. Das Unternehmen hat die Aufgabe, das vom AIT durch das Researchstudio Carborg der FFG, patentierte Verfahrenskonzept zur Erstellung von DMC (Dimethylcarbonat) zu vermarkten. Der erste Schritt ist der Bau einer Kleinanlage.

ERBER Group 
Die Erber Gruppe besteht aus den Firmen: Biomin, Romer Labs, bio-ferm, Sanphar. Im TFZ Tulln befindet sich die Romer Labs Diagnostics GmbH, die sich auf die Analytik von Pilzgiften spezialisiert hat und Partner des Christian Doppler Labors für Mykotoxin-Analytik ist, und das BIOMIN Research Center. 

Eurrus Biotech GmbH 
EURRUS Biotech GmbH ist eine F&E Gesellschaft im Bereich Biotechnologie/Pharma und entwickelt Medikamente in kooperativer Forschung und engagiert sich seit 2015 mit einer vollkommen neuen Produktidee im Bereich Asthma. 

LaboVet GmbH 
Die LaboVet GmbH betreibt am Standort Tulln ein Zentrum für mykologische Dienstleistungen. Das Leistungsspektrum reicht vom Diagnoseservice von mikroskopischen Pilzen bis hin zur Bereitstellung von Pilzstämmen für Forschung und Ausbildung und der Beratung in Mikrobiologie.

LT-Labsystems 
LT-Labsystems OG wurde 2015 gegründet und befasst sich mit der Entwicklung und Optimierung von Analyseverfahren im Bereich Biotechnologie. Der Fokus des Unternehmens wird dabei insbesondere auf die Etablierung innovativer Technologien zur Charakterisierung und Identifikation von humanen/tierischen Zellen gelegt.

Romer Labs
Romer Labs® ist einer der weltführenden Anbieter von Lösungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Das Angebot konzentriert sich auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Testsystemen und wird durch Dienstleistungen im Bereich Auftragsanalytik und Consulting sowie durch eine breite Palette von Standard- und Referenzmaterialien aus diesem Bereich ergänzt.

Riviera pharma & cosmetics GmbH
Die Firma Riviera wurde 1923 gegründet und befindet sich bis heute im Familienbesitz. Bereits die 3. Generation beschäftigt sich mit der Erzeugung hochwertiger Naturkosmetika und Parapharmazeutika. Die Basis der Rezepturen bilden pflanzliche Auszüge sowie Rohstoffe natürlichen Ursprungs, die zu flüssigen und pastösen Naturprodukten weiterverarbeitet werden. Das Unternehmen ist international bekannt für die Markenprodukte Original Schwedenbitter und Holzhacker Franzbranntwein.

SCIOTEC Diagnostic Technologies GmbH
SCIOTEC, 2004 in Tulln gegründet, hat sich zu einem europäischen Player im Bereich Life Sciences entwickelt. Schwerpunkt von Entwicklung und Produktion ist die Diagnose und Therapieunterstützung von Lebensmittelunverträglichkeiten. Das Unternehmen versorgt Labors mit innovativen Diagnostika und das Gesundheitswesen mit hochwertigen Lösungen für Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

SeaLife Pharma GmbH 
Das marine Biotechnologieunternehmen SeaLife Pharma® GmbH ist auf das Auffinden und Entwickeln von neuen antiinfektiven Wirkstoffen aus den Meeren dieser Welt spezialisiert.

Technologykids
Ziel des Vereins „Technologykids“ ist es, bei Kindern zwischen 4 und 12 Jahren durch Experimente die Neugier an Technik und Wissenschaft zu wecken. Es werden Kurse entwickelt und das persönliche Kennenlernen von WissenschafterInnen in ihrem Arbeitsalltag ermöglicht.