Technopol Krems
Internationales Zentrum für Gesundheitstechnologien

Technopol Krems

Der Technopol Krems ist ein internationales Zentrum für Gesundheitstechnologien und verfügt über zwei lokale Standorte: Campus Krems und TFZ - Technologie und Forschungszentrum Krems. Am Campus befinden sich Bildungs- und Forschungseinrichtungen für Gesundheitswissenschaften und Biotechnologie. Im TFZ Krems sind Hightech Unternehmen aus dem Life Science- und Medizintechnik Bereich und Gewebebanken angesiedelt. Am Life Science Park werden Forschung und Entwicklung neuer Therapieverfahren und medizinischer Erzeugnisse betrieben und neue innovative Produkte erzeugt. Die Donau-Universität Krems, die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und die IMC FH Krems sowie das TFZ Krems (bestehend aus BTZ - Biotechnologiezentrum Krems und RIZ Nord) bilden die Eckpfeiler des Technopol Krems, der hinsichtlich Biomedizin, Pharmazie und Gesundheitswissenschaften erfolgreiche Wege in Forschung und Wirtschaft beschreitet.

Unsere Technologiefelder

  • Apherese
  • Regenerative Medizin
  • Inflammation
  • Wasser & Gesundheit

Nutzen Sie die Vorteile des Technopol Krems!

Wir verfügen über ein großzügiges Flächenangebot, exklusive Ausstattung und eine Top-Infrastruktur:

  • Reinraumlabors (über 1.000 m² GMP-Produktionsflächen) für forschungsintensive Betriebe der medizinischen Biotechnologie
  • Umfassendes Facility Management
  • Umfangreiche Beratungsdienstleistungen im Bereich Produktion, Zertifizierung und Umsetzung von F&E Ergebnissen im Biotechnologiesektor
  • Flächenreserven und aufgeschlossene Baugründe vor Ort, die jederzeit zur Verfügung gestellt werden können

Der Technopol Krems in Zahlen

Was ist ein Technopol?

Technopole sind Zentren, die Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft an einem Standort Synergien schaffen lassen. Sie sind gezielt um Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen angesiedelt und nützen die idealen Standortbedingungen sowie technisch-wissenschaftlichen Voraussetzungen. Dadurch und durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen starke und zukunftsorientierte Partnerschaften sowie neue wirtschaftliche Impulse.

Ausbildung, Wirtschaft und Forschung am Technopol Krems

IMC Fachhochschule Krems
Die IMC Fachhochschule Krems bietet den praxisnahen Studiengang „Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie“, Ausbildungen in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Life Sciences und Gesundheitswissenschaften runden die fachspezifische Ausbildung am Standort ab.

Donau-Universität Krems

Ausbildung für das Top-Management in der Medizintechnik, Pharmazie und Biotechnologie bietet der spezielle MBA-Studiengang der Donau-Universität (DUK). Über 9.000 Studierende, sind derzeit an der DUK eingeschrieben, davon sind mehr als 50% im Bereich Medizin und Healthcare Management inskribiert. 

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Krems
Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) setzt auf eine international kompetitive, translationale und klinische Forschung. Mit den vier Studienrichtungen Health Sciences, Humanmedizin, Psychotherapie- und Beratungswissenschaften sowie Neurorehabilitationswissenschaften soll eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Ausbildungsangebot der öffentlichen Universitäten gesetzt werden. Die ersten StudentInnen haben mit dem Studienjahr 2013/2014 gestartet.

Danube Private University, Fakultät Medizin/Zahnmedizin, Krems
Die Danube Private University (DPU) ist die erste und einzige Privatuniversität in Österreich, die ein Grundstudium Zahnmedizin zum Dr. med. dent. und postgraduale Studien (für praktizierende Zahnärzte/-ärztinnen) anbietet.

Assoziierte Forschungszentren am Technopol Krems:

Donau-Universität Krems - Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin
In der Forschung ist das Department für Klinische Medizin und Biotechnologie bestrebt, seine weltweit anerkannte Stellung im Bereich der Forschung und Entwicklung von intelligenten Systemen zur extrakorporalen Blutreinigung in steter Kooperation mit strategischen Unternehmenspartnern auszubauen und darüber hinaus auf den Gebieten regenerative Medizin, insbesondere in den Bereichen muskuloskelettales System sowie zelluläre Therapie und Diagnostik, eine internationale Spitzenstellung einzunehmen.


IMC FH Krems - Forschung Department Life Sciences und Department Health Sciences
Die Forschungsschwerpunkte des Departments Life Sciences liegen vor allem in der Erforschung von neuen Behandlungsmöglichkeiten sowie der Identifizierung von Wirkstoffen gegen Krebs und Erkrankungen des Immunsystems. Dazu zählen auch die Entwicklung von bioanalytischen Methoden zur Untersuchung der Nebenwirkungen von Medikamenten oder die Herstellung von Biologika mittels neuester Verfahren der Bioprozesstechnologie. Die Forschungsschwerpunkte im „Department of Health Sciences" liegen in den Bereichen der Interventions-, Implementations- und Outcomeforschung sowie Stress- & Regulationsforschung.


Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL)
Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften wird eine international kompetitive, translationale und klinische Forschung in definierten Schwerpunkten der Gesundheitswissenschaften und der Humanmedizin mit besonderem Augenmerk auf das innovative Feld der Medizintechnik betreiben. Angesiedelt im Umfeld der Lehr- und Forschungslandschaft am Campus Krems und im Universitätsklinikverbund St. Pölten, Krems und Tulln peilt die KL Forschungskooperationen und Vernetzungen mit nationalen und internationalen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern an.

Danube Private University (DPU) 
Im Fokus der Forschung an der Danube Private University (DPU) stehen das Zentrum CAD/CAM und Digitale Technologien in der Zahnmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Constantin von See sowie das Zentrum Natur- und Kulturgeschichte der Menschen unter der Leitung von Prof. Dr. Kurt W. Alt.


TFZ Krems - Technologie- und Forschungszentrum Krems
Das Biotechnologiezentrum Krems (BTZ) und das Regionale Innovationszentrum Nord (RIZ Nord) bilden gemeinsam das Technologie- und Forschungszentrum Krems. Mit einem nutzbaren Areal von rund 6.200 m² an vermietbaren Labor-, Büro- und Lagerflächen – aufgeteilt auf mehrere Objekte – beeindruckt der Life Science Standort mit modernster Infrastruktur. Neben den akademischen F&E-Organisationen befinden sich Hightech Unternehmen aus dem Life Science Bereich am Standort Krems.

Das Biotechnologiezentrum Krems ist kompetenter Partner im Bereich GMP konformer Speziallaboratorien. Seit Beginn des Jahres 2010 hat das Unternehmen Fresenius Medical Care Adsorber Tec GmbH sein F&E Department an den Technopol Krems verlegt und findet im BTZ das geeignete Umfeld zum Ausbau der Entwicklung von extrakorporalen Blutreinigungssystemen. Ebenso werden innovative „Biologische Implantate“ für die Heilung und Reparatur geschädigter Gelenke und die dazu nötigen Operationsmethodiken entwickelt. So gibt es bereits Biologische Implantate für Kniegelenke.

Das RIZ Nord bietet seinen potentiellen Mietern nicht nur Mietflächen und Hightech-Labors an, junge Unternehmen profitieren speziell von der fachlichen, kostenfreien Beratung im Bereich GMP, des pharmazeutischen Qualitätsmanagements bis hin zu Audit-Vorbereitungen und Begleitung bei Behördeninspektionen nach dem Arzneimittelgesetz.

Auch für den Bereich der Blutreinigungssysteme werden verstärkt Entwicklungsarbeiten für „Immunadsorber“ zur Behandlung von Patienten mit Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen durchgeführt.

 

Ausgewählte Unternehmen des Technopol Krems:

Allotiss Gemeinnützige Gewebebank GmbH

Arthro Kinetics Biotechnology GmbH
Arthro Kinetics (AKI) wurde 1999 als Ars Arthro in Saarbrücken gegründet und ist seither auf dem Gebiet der Geweberegeneration und Gewebezüchtung aktiv. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt heute weltweit biotechnologische Implantate für Anwendungen in der Humanmedizin (Orthopädie und Unfallchirurgie).

Cells + Tissuebank Austria GmbH
Die Cells + Tissuebank Austria GmbH (CTBA) dient als Plattform zur Bereitstellung und Einhaltung von Qualitätsstandards bei allogenen und autologen Geweben.

DOC Medikus GmbH
Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, Produktion und Herstellung von Medizinprodukten spezialisiert und stellt die Produkte für Krankenhäuser, Krankenhausapotheken und den europäischen Handel zur Verfügung.

Fresenius Medical Care Adsorber Tec GmbH
Die Fresenius Medical Care Adsorber Tec GmbH wurde ursprünglich 1999 als Spin-out der Donau-Universität Krems gegründet und ist heute Teil der weltweit agierenden Fresenius Medical Care Gruppe. Das Geschäftsfeld des Unternehmens umfasst sowohl die Herstellung von medizintechnischen Produkten für die Lipidapherese, Leberersatztherapie, Autoimmunerkrankungen als auch die Entwicklung von neuen Produkten für innovative Therapieansätze durch extrakorporale Blutreinigung.

medizinkraft solutions GmbH & Co KG
Das im Jahr 2012 gegründete Start-up mit Sitz in Krems an der Donau ist auf die Entwicklung von innovativen Lösungen für Diagnostik und Therapie bei Muskel- und Skeletterkrankungen spezialisiert.

OrthoSera GmbH
Die OrthoSera GmbH ist ein im Bereich der regenerativen Medizin tätiges Unternehmen, welches sich zum Ziel gesetzt hat, Forschungsergebnisse in Produkte für die zahnmedizinische und orthopädische Anwendung zu transferieren. OrthoSera arbeitet daran, Patienten, die an Knochenverlust leiden, die vollständige Genesung zu ermöglichen und ihnen die Annehmlichkeiten der Bewegungsfreiheit zurückzugeben.

Saphenus Medical Technology GmbH
Die Saphenus Medical Technology GmbH wurde im November 2016 in Krems gegründet. Die Tätigkeit des Unternehmens stützt sich auf die Erforschung, Entwicklung, Produktion und Distribution von medizintechnischen Produkten.

3D Spine Matrix Biotechnologie GmbH
Gegründet im Februar 2016 forscht die 3D Spine Matrix Biotechnologie GmbH an der Entwicklung eines biotechnologischen Nucleus Ersatzes basierend auf einer 3 dimensionalen Kollagenmatrix. Das endgültige zu entwickelnde Produkt (Nucleus Replace System) wird unter dem Namen NuReS als Medizinprodukt Klasse III zunächst in Europa und anschließend weltweit vermarktet werden und stellt eine völlig neue Herangehensweise an die Behandlung von degenerierten Bandscheiben dar.